Quelle: ZDF (Video aus Mediathek)
Selten hat mich eine Dokumentation so erregt / bewegt.
Die Dokumentation "Trump und das Silicon Valley – Staatsstreich der Tech-Milliardäre" zeigt unter der stürmischen Oberfläche mächtige Grundströme, die die USA beharrlich in eine neue Welt treiben.
Anführer der digitalen Revolution – es sind fast ausschließlich Männer – bemannen die Trump-Administration mit ihren Leuten. Vizepräsident JD Vance an der Spitze. Ihre Mission: dafür sorgen, dass alle Beschränkungen für ihre Unternehmen und Auftraggeber fallen. Projekte wie Kryptowährungen, der Einsatz künstlicher Intelligenz in allen Bereichen von Wissenschaft, Wirtschaft und Militär, ungehemmte, unterschiedslose Verbreitung von News, Legenden und Behauptungen und rücksichtslose Ausbeutung natürlicher Ressourcen sollen die USA zur Übermacht des 21. Jahrhunderts machen. Sonst, so ihr Argument, wird China diese Position einnehmen.
Alles muss mit Hypergeschwindigkeit gehen, wie der Über-Unternehmer Elon Musk sie vorgemacht hat. Innehalten, Nachdenken, gesellschaftliche Leitplanken, sind für sie bloß Hindernisse. Ethik und moralische Bedenken – etwa gegen Eugenik, Optimierung des menschlichen Erbguts – sind was für Feiglinge. Die westliche Welt soll ihre altmodische Abneigung gegen autokratische Führer überwinden. Demokratie ist ihnen zu langsam. Sie wollen die USA führen wie ihre Unternehmen. Unter einem machtvollen Anführer. Noch hat sich Widerstand dagegen nicht formiert. Mahner aus Medien, Universitäten und NGOs blicken hoffnungsvoll nach Europa – dort soll ihr Amerika ein Vorbild finden.
Angela Andersen und Claus Kleber haben wiederholt über den "Tsunami an Innovation" aus dem Tal bei San Francisco berichtet. Diesmal treffen bei ihrer Reise durch die "Schöne Neue Welt" aufs Höchste alarmierte Mahner und Warner. Noch sei es nicht zu spät, die Dinge ans Licht zu bringen und den Kurs zu ändern, sagen sie.
(Einige) wichtige Personen in diesem Spiel
Peter Thiel (Wikipedia)
Alex Carp (Wikipedia - Palentir - Software und Maschinen für die Kriege des 21. Jahrhunderts)
Donald John Trump (Wikipedia)
Elon Musk (Wikipedia)
Mark Zuckerberg (Wikipedia)
Abkehr von US-Diensten
Qiuelle: RND.de
Noch im Januar lobte Microsoft-Gründer Bill Gates den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Jetzt bemüht sich sein Unternehmen um Schadensbegrenzung. Weil US-Dienste zunehmend als riskant empfunden werden, freuen sich vor allem deutsche IT-Anbieter über Zulauf.
Das Bundesland Schleswig-Holstein ist mit seiner Strategie-Entscheidung ein Vorbild auf diesem Weg.
Meine persönlichen Konsequenzen
Ich werde mich so weit irgend möglich von amerikanischen Anbietern (Microsoft, WhatsApp, Amazon, Google, Apple, ...) verabschieden. Dieser Weg ist zwar sehr steinig, aber ich bin dabei, ihn zu gehen: Meine künftige IT-Infrastruktur