c’t 2023/2, S. 104 ff
Ob Ihr Gerät eine IPv6-Internetverbindung hat, prüfen Sie durch Aufrufen einer Testseite wie icanhazip.com im Browser. Zeigt diese eine IPv6-Adresse mit Doppelpunkten, dann ist alles gut. Erscheint hingegen eine IPv4-Adresse mit Punkten, dann fehlt IPv6. Denn moderne Browser und Betriebssysteme ziehen für den Verbindungsaufbau IPv6 dem alten IPv4 vor.
Lenken Sie Ihren Browser auf die Konfigurationsseite des Routers. Dort halten Sie nach IPv6 im Modus „Automatisch“, „Nativ“ oder „PPPoE“ Ausschau. Oft erscheint die Option erst nach einem Klick auf „Erweitert“ oder einen ähnlich benannten Knopf. Bei Synologys Routern müssen Sie IPv6 nicht nur auf dem WAN-Port, sondern obendrein in den internen Netzen extra aktivieren: Wählen Sie dazu in den Einstellungen der Netzwerkzonen ein Präfix aus. Zwar zeigt der Router die aktuellen GUAs (Global Unicast Addresses) an, aber merkt sich das Subnetz der gewählten.
Weitere Praxistipps zu IPv6 liefert [2]. Doch falls Sie DSL-Kunde von Vodafone sind, gibts nur Internet light: Dieser Provider hatte im Herbst 2022 in seinem DSL-Netz IPv6 immer noch nicht aktiviert.
Stand: 2023-01-02