Aus: c’t 2023/23, Seite 136ff
Wenn man im Geräte-Manager das betreffende Gerät (z.B. auch „Systemfirmware“) deaktiviert, statt an dessen Treiberversion zu drehen, wird es bei Updates ignoriert. Die Abfrage, welche Version installiert ist und ob sie (aus Windows-Sicht) aktualisiert werden muss, funktioniert offenbar nicht, wenn der Geräte-Manager-Eintrag der Firmware deaktiviert ist – und Windows lässt die ältere Firmware dann tatsächlich leben.
Unerwünschte Auswirkungen einer im Geräte-Manager deaktivierten Firmware konnten wir bislang keine feststellen. Die Firmwareversion auszulesen (etwa per msinfo32.exe) funktioniert ebenso wie der Zugriff auf UFEI-Funktionen von Windows aus, um etwa per Umschalt+Neustart von einem anderen Gerät zu booten oder nach einem Neustart das BIOS-Setup aufzurufen.
Stand: 2023-10-13